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Erfolgsmodell Eigenbetrieb

Als Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken besteht GMS seit 1. Juli 1998. Mit der Gründung von GMS gelang es der Landeshauptstadt Saarbrücken, die Betreuung der städtischen Gebäude entscheidend zu verbessern.

Auch das Rathaus St. Johann gehört zu den Immobilien, die GMS unterhält.

Auch das Rathaus St. Johann gehört zu den Immobilien, die GMS unterhält.

Ursprünglich teilten sich ein Dutzend Ämter die verschiedenen Aufgabenbereiche. Seit 1998 gibt es dank GMS einen Zuständigen für alle Belange des kommunalen Gebäudemanagements. Wo früher verwaltungsinterne Abstimmungsprozesse Zeit und Geld kosteten, wird heute Service aus einer Hand angeboten. Projekte wie Sanierungen und Neubaumaßnahmen können nun  schnell und effizient geplant und umgesetzt werden.

Die Organisation von GMS als städtischer Eigenbetrieb und die damit verbundene kaufmännische Buchhaltung gewährleisten zudem auch eine zuverlässige betriebswirtschaftliche Basis für gebäudebezogene Entscheidungen in Stadtverwaltung und Politik.

Darüber hinaus ist es durch den Wirtschaftsplan und die eigene Finanz- und Budgethoheit möglich, kurzfristig und flexibel auf die unterschiedlichsten Anforderungen zu reagieren. Einsparungen können im Bedarfsfall problemlos und unbürokratisch für andere Maßnahmen umgeschichtet werden. Auch der konsequente Abbau des Instandhaltungsstaus von urprünglich 36 Mio. € auf 6,5 Mio € (Beginn 2009) ist nicht zuletzt den Spielräumen zu verdanken, die durch den Wirtschaftsplan und die Betriebssatzung eröffnet wurden.

Gleiches gilt für die dort geregelten Vergabebefugnisse des Betriebs, die nach Durchführung der jeweiligen Ausschreibungsverfahren rasche Auftragsvergaben ermöglicht. Schließlich macht es die weitgehende organisatorische Selbständigkeit und Personalhoheit möglich, flexibel auf neue Aufgaben und Schwerpunktsetzungen zu reagieren.

Dennoch sieht sich GMS gerade in seiner Dienstleistungsfunktion in das Gesamtgefüge der städtischen Verwaltung eingebunden. Der Umstand, dass Gebäudekosten nach den Personalkosten regelmäßig den zweitgrößten Kostenblock in einer Kommune darstellen, verpflichtet GMS, verantwortungsvoll mit städtischen Haushaltsmitteln zu wirtschaften. Daher werden Möglichkeiten, Prozesse zu optimieren und Kosten einzusparen, konsequent genutzt. Durch Bürokratieabbau, schlankere Verwaltungsstrukturen und die Neuorganisation der Hausmeisterdienste gelang es GMS in den vergangenen zehn Jahren erhebliche Synergieeffekte und Einsparungen zu verwirklichen.