GMS spart Energie

Mit Unterstützung des Bundes und des Projektzentrums Jülich wurde die Beleuchtung in den Grundschulen Dellengarten, Weyersberg und Wallenbaum während der Sommermonate erneuert. Energieeinsparung durch neue Leuchtmittel und durch Verringerung der Brenndauer waren das erklärte Ziel.

Im Rahmen eines Pilotprojektes soll der Strombedarf der drei Schulen durch neue Leuchtmittel und Verringerung der Brenndauer deutlich reduziert werden. Hierzu erfolgte u.a. der flächendeckende Einbau von bewergungsmeldern.

Kriterium für die Auswahl der Objekte war der zwischenzeitlich hohe Reparaturaufwand sowie das Alter der elektrischen Anlage. Als Grundlage für die Wahl der Leuchten dienten die Schulbaurichtlinien, die DIN 5095 und die Arbeitsstättenrichtlinie. Hauptaugenmerk war die Reduzierung der Lampenbrenndauer ohne Einschränkungen des Nutzungskomforts für die Beleuchtung von Räumen mit künstlichem Licht.

Vorgabe war auch, die vorhandenen Decken der Räume nicht anzutasten, um die Kosten durch die Folgegewerke (Putz- und Malerarbeiten etc.) so gering wie möglich zu halten.

Die Beleuchtungsanlagen wurden in Bezug auf die Gesamtstromaufnahme und des „ökologischen Fußabdrucks“ nach folgenden Parameter bewertet:

  • Energiebedarf im Betrieb
  • Anlagenwirkungsgrad
  • Ersatzteilbeschaffung
  • Folgekosten durch Vandalismus
  • Folgekosten durch Gruppentausch von Leuchtmittel und Reinigung der Lampenabdeckung
  • Änderung der Nutzungskonzepte der Räume
  • Wirtschaftlichkeit über die Nutzungsdauer von 20 Jahren

Ein weiteres Augenmerk galt dem Aspekt der Nachhaltigkeit der Beleuchtungsanlagen. In der Vergangenheit wurde bei Neuanlagen, ein vermehrter Ausfall der elektronischen Vorschaltgeräte festgestellt. Dem soll durch die Reduzierung der Lampenleistung unter Beibehaltung der höherwattigen Vorschaltgeräte vorgebeugt werden. Bisher sind noch keine Ausfälle von Vorschaltgeräten zu beobachten. Aktuell wird eine Statistik geführt, um entsprechende Folgeschlüsse ziehen zu können.

Während der Baumaßnahme erfolgte eine ständige Zusammenarbeit mit den Nutzern (Schulamt, Schule, Lehrern, aber auch Architekten zur Gestaltung).

Für die Maßnahme wurde ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 49.141,00 € durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bewilligt.